Leinenhandling

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Was bedeutet Leinenhandling im Mantrailing?

 

Leinenhandling bedeutet, das an die Situation angepasste Einholen und Herausgeben der Leine auf dem Trail.

Leinenhandling ist ein aktiver / dynamischer Prozess!

Warum ist gutes und bewusstes Leinenhandling beim Mantrailing wichtig? 

  • Kommunikation
  • Sicherheit & UnterstĂĽtzung
  • Hund muss frei arbeiten können
  • durch optimales Leinenhandling unterstĂĽtzt du deinen Hund in seiner Körpersprache auf dem Trail, dadurch ist er fĂĽr dich besser lesbar!

Durch das Leinenhandling findet ein permanentes, wechselseitiges Zwiegespräch zwischen dir und deinem Hund statt.

Was ist notwendig, damit gutes und bewusstes Leinenhandling überhaupt möglich ist?

  • passende Körperhaltung von dir
  • du musst den Hund lesen können
  • du musst in der korrekten Position zum Hund sein
  • ordentliches Material

Material – Leine und Geschirr

Die Leine

  • 6 – 8 Meter Länge
  • Breite abhängig vom Hund (oftmals zwischen 10 und 15 mm)
  • flach
  • geeigneter Karabiner (Gewicht und Länge)

 

  • Leder 
  • Biothane
  • đźš« Gurtband

Das Geschirr

  • Schultern frei beweglich
  • Brustplatte direkt auf dem Brustbein
  • Geschirr passend zur RĂĽckenlänge
  • Geschirr gepolstert
  • das Geschirr verrutscht bei seitlichem Zug nicht
  • unpassende Geschirre beeinträchtigen den Hund meist negativ in der Trailleistung!
    • Der Sitz des Geschirres sollte immer unter Zug geprĂĽft werden
    • hustet oder röchelt der Hund auf dem Trail, ist das Geschirr nicht geeignet und sollte ersetzt werden
    • Zum Trailen gut geeignet sind FĂĽhrgeschirre in Y Form, X Form oder doppel X Form und bedingt Sicherheitsgeschirre, je nachdem wie der zweite Riemen sitzt
    • Zughundgeschirre sind nicht geeignet! Die Leinenbefestigung sitzt zu weit hinten und dadurch verscheibt sich das Geschirr immer, falls der Mensch nicht gerade hinter dem Hund ist und dies stört den Hund bei der Arbeit. Sie sind fĂĽr Zug auf egrade Strecke ausgelegt und beim Trailen geht es häufiger um Abbiegungen
    • beste Leinenbefestigung ist im vorderen Teil des HunderĂĽckens, kurz hinter den Schulterblättern des Hundes

    Die Körperhaltung

    • lockere aufrechte Körperhaltung
    • Körperspannung / Stabilität im Rumpf
    • Schultern und Arme locker
    • Ellenbogen angewinkelt
    • beide Hände vor dem Bauch / Schambein
    • eher nach hinten gelehnt
    • nicht nach vorne beugen (macht den Hund schneller)
    • aus dem RĂĽcken halten
    • weiches Arbeiten von Schultern und Armen ist das A und O des optimalen Leinenhandlings
      • gleichmäßige Bauchatmung fördert Entspannung -> weiche Schultern und Arme
      • langsame Schritte
      • immer hinter dem Hund bleiben
      • Bauchnabel zum Hund (Mensch und Hund sind eine Linie)

      Die FĂĽhrhand

      • FĂĽhrhand immer weich und offen halten
      • die Leine läuft flĂĽssig durch
      • sorgt fĂĽr Sicherheit und fördert die Stabilität der Körpersprache des Hundes
      • beide Hände an der Leine

      geschlossene  Hand und offene Hand

      Beide Hände dicht beieinander halten! Vorm Bauch / Schambein

      Die Schlaufenhand

      • arbeitende Hand
      • holt die Leine ein
      • greift hinter die FĂĽhrhand
      • Aufnahme der Leine in groĂźen Shcalufen durch weite Armbewegungen
      • beide Hände an der Leine
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